Stranica 1 od 1

Handicaplove die singlebörse für menschen mit behinderungen seriös und kostenlos

Poslato: 04 Apr 2026 20:24
od evasingle
Hallo Gast!

Artikel über handicaplove die singlebörse für menschen mit behinderungen seriös und kostenlos:
BIZEPS
Online-Dating-Plattformen für Menschen mit Behinderungen – Chance oder Diskriminierung? Online-Plattformen sind aus dem heutigen Dating-Leben nicht mehr wegzudenken. Doch was ist mit Plattformen,
Online-Dating-Plattformen für Menschen mit Behinderungen – Chance oder Diskriminierung?

Klicken Sie hier für Handicaplove die singlebörse für menschen mit behinderungen seriös und kostenlos


Online-Plattformen sind aus dem heutigen Dating-Leben nicht mehr wegzudenken. Doch was ist mit Plattformen, die sich gezielt an Menschen mit Behinderungen als Zielgruppe richten? Ein Kommentar. Das Dating-Leben hat sich verändert. Wie in fast allen gesellschaftlichen Entwicklungen hat auch hier die Digitalisierung Einzug gehalten. Dating-Apps wie Tinder, Lovoo oder Bumble – um nur ein paar zu nennen – sind oft die Vorstufe zu einem realen Kennenlernen. Mittlerweile gibt es auch Plattformen wie z.B. Handicap Love, behinderte-dating.com oder liebemitbehinderung.com. Doch sind Plattformen, die sich gezielt an Menschen mit Behinderungen richten, eine Chance für Menschen mit Behinderungen oder sogar eine Form von Exklusion? Ich habe mir, inspiriert durch einen Beitrag der ORF-Sendereihe „Matrix“ und durch meine eigenen Erfahrungen, so meine Gedanken gemacht. Eine Partnersuche wie Onlineshopping. Ich selbst habe eine Behinderung und habe vor Corona mit Online-Dating-Plattformen begonnen. Was mir bei Plattformen wie Lovoo oder Tinder in den Sinn gekommen ist, ist eine gewisse Parallele zum Onlineshopping. Man hat einen Haufen Bilder, liked sie oder nicht und bekommt meist dann erst die Möglichkeit, eine Nachricht zu schicken. Der erste Eindruck zählt auch im realen Leben, doch noch stärker im Online-Leben. Denn bei Online-Plattformen ist man auf ein paar Bilder und, wenn´s hochkommt, einen kleinen Steckbrief, reduziert. Mit Bildern ist das so eine Sache – auch wenn ein Bild einen gewissen Eindruck vermittelt, ist dieser Eindruck natürlich ein ganz oberflächlicher. Auch stellt sich immer die Frage, ob die Bilder, die gezeigt werden, überhaupt die Personen abbilden. Hier gibt es zwar einige Indizien, an denen man feststellen könnte, ob es tatsächlich die Bilder der Person sind, die hinter dem Computer sitzt, eine Garantie hat man natürlich nie. Diese Oberflächlichkeit des Online-Datings stellt jeden erst einmal vor die Frage: Wie präsentiere ich mich, welche Fotos geben mich am besten wieder, natürlich soll der erste Eindruck gut sein. Behinderung erwähnen – ja oder nein. Für Menschen mit Behinderungen ergibt sich noch eine zusätzliche Frage: Wann lasse ich meine Behinderung aufscheinen? Zeige ich sie auf den Fotos, schreibe ich sie in meinen Steckbrief, erwähne ich sie erst im ersten Chat-Gespräch oder spreche ich gar nicht darüber? Wie man mit dieser Frage umgeht, das muss jeder selbst entscheiden. Nur manche Behinderungsarten, wie z.B. meine Behinderung, springen einem gleich ins Auge. Deswegen finde ich persönlich es gut, Fotos zu nehmen, wo ich im Rollstuhl sitze oder die Behinderung in meiner Personenbeschreibung zu erwähnen. Auch deshalb, weil ich mich nicht für meine Behinderung schäme und finde, die Menschen sollten mich so sehen, wie ich wirklich bin. Ich habe trotzdem Anfragen erhalten. Manche waren freundlich und interessiert, andere haben das Thema überhaupt später erst aufgegriffen, wieder andere wurden sehr schnell sehr intim und fragten, welchen Einfluss meine Behinderung auf mein Sexualleben hat. Das finde ich als erste Frage etwas unangebracht. Aber es zeigt auch, in welche Richtung es für diese Person geht. Gleich und Gleich gesellt sich gern? Damit wirbt zum Beispiel die Plattform liebemitbehinderung.com. Sie ist eine der Plattformen, die sich gezielt an Menschen mit Behinderungen richtet. Ich habe bisher nur die klassischen Plattformen genutzt, aber auch ich habe mich schon oft gefragt, ob ich eine Dating-Plattform für Menschen mit Behinderungen probieren sollte. Die Sache mit eigenen Dating-Plattformen für Menschen mit Behinderungen hat zwei Seiten – die eine Seite ist: Man muss sich keine Gedanken machen, ob man die Behinderung erwähnt oder nicht, die andere Seite ist: Der Gedanke an die Exklusion. Im realen Leben lehne ich Sondereinrichtungen für Menschen mit Behinderungen ab – ich will, dass Menschen mit Behinderungen in der Mitte der Gesellschaft leben und das selbstverständlich ist. Warum sollte meine Forderung nach Inklusion im Onlinebereich aufhören? Nur weil ich ein Mensch mit Behinderung bin, muss ich nicht einen anderen Menschen mit Behinderung daten, es sei denn, er oder sie gefällt mir. Das zweite ist, diese Plattformen werben oft damit, dass es Menschen mit Behinderungen auf herkömmlichen Dating-Plattformen schwerer haben. In einem Interview auf handicaplove.de sagt der Betreiber, dass er auf die Idee für die Plattform gekommen sei, weil er unter Akne gelitten habe und ihm deshalb in den Sinn kam, dass es Menschen gibt – wie z.B. Menschen mit Behinderungen – denen es noch schwerer fällt, auf Partnersuche zu gehen. Hier wird vorab unterstellt, dass Menschen mit Behinderungen von vornherein wenig Chancen auf herkömmlichen Dating-Plattformen haben. Darin schwingt ein gewisser ableistischer Unterton mit, man muss gewissen Normen entsprechen, um im Dating-Leben bestehen zu können. Andernfalls müsse man andere, „geschützte“ Plattformen aufsuchen, bei denen man unter sich ist. Doch das sollte nicht der Grund für eigene Dating-Plattformen sein. Denn das ist eine Diskriminierung. Aber so weit wie ein Beitrag der „Zeit“, der besagt, dass Online-Dating-Plattformen für Menschen mit Behinderungen gegen die UN-Konvention verstoßen, würde ich nicht gehen. Generell wünsche ich mir bei Dating-Plattformen mehr Offenheit für Diversität. Denn für ein selbstbestimmtes Leben sind Wahlmöglichkeiten wichtig. Wenn ich eine Plattform für Menschen mit Behinderungen nutzen möchte, ist das meine Sache, aber das heißt nicht, dass sich andere Online-Dating-Plattformen nicht mit dem Thema Diversität auseinandersetzen müssen. Raum für Begegnung online und im analogen Leben. Wenn es um Beziehung geht, ist mir eines aufgefallen – es fehlt der Raum, sich kennenzulernen. Besonders bei Online-Dating muss alles sehr schnell gehen. Oft geht es gleich um Fragen wie: Wann willst du eine Beziehung, wann willst du das und das, ohne dass man Raum hat, sich kennenzulernen.